Politische Schwerpunkte

Als Frankfurter Sozialdemokraten haben wir in unserem Wahlprogramm unsere Ziele und Leitlinien für die nächsten 5 Jahre festgelegt.

 

Mir liegen folgende Themen besonders am Herzen, für die ich mich als Stadtverordnete in Frankfurt, eine der vielfältigsten, attraktivsten und imposantesten Städte Deutschlands einsetzen möchte:

 


a)    Bildung

 

Bildung ist auch in Frankfurt die Grundlage für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit sowie Voraussetzung zur Erlangung eines Abschlusses in einem handwerklichen oder akademischen Beruf.

 

-       Aus diesem Grund sind angemessen ausgestattete und sanierte Schulgebäude, die kontinuierlich und nachhaltig in Stand gehalten

werden, erforderlich. Zu diesem Zweck soll der Aktionsplan Schule alle fünf Jahre überprüft und fortgeschrieben werden.

 

-       Bis spätestens im Jahr 2020 soll jedes Grundschulkind, das einen Betreuungsplatz benötigt, bis 17 Uhr in der Schule oder im Hort betreut werden.

Diese Platzgarantie nach der Einschulung ist deshalb so wichtig, damit alle Familien ihr Berufs- und Privatleben entsprechend ihrer Bedürfnisse organisieren und gestalten können, und damit letztendlich eine Chancengleichheit auf Selbstbestimmung hergestellt wird.

 

-       Im vorschulischen Bereich können entscheidende Weichen gestellt werden, um Kindern zu besseren Startchancen zu verhelfen, indem z.B. in der Betreuung unter Dreijährige als auch in Kindertagestätten alle Kinder so gut Deutsch sprechen lernen, dass ihre Einschulung gelingt und sie ihre weitere schulische Laufbahn erfolgreich realisieren können.

 

 

b)    Wohnung und Lebensqualität

 

Frankfurt wächst seit vielen Jahren. Viele Menschen leiden unter den ständig steigenden Mieten und können sich eine Wohnung in Frankfurt kaum oder gar nicht mehr leisten.

 

-       Es ist daher notwendig bezahlbaren Wohnraum für jeden Frankfurter und für jede Frankfurterin –egal ob neu zugezogen oder hier geboren- zu schaffen, z.B. durch Entwicklung von neuen Wohnflächen und Neubau von neuen Wohnungen, sowie Umwandlung (Konversion) nicht mehr genutzter Gewerbeflächen.

 

-       Außerdem müssen mit Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrastrukturausstattung und in die Qualität des Wohnens ein senioren- und familienfreundliches Umfeld geschaffen und die Stadtteile aufgewertet werden; das Bundesprogramm „soziale Stadt“ muss deutlich mehr genutzt werden.

 

-       Frankfurter sollen auch im Alter in ihren gewohnten Vierteln bleiben können. Voraussetzung hierfür sind: altersgerechte Wohnungen, fußgängerfreundliche Stadtgestaltung, gute medizinische- und pflegerische Betreuung, soziale Netzwerke gegen Vereinsamung und geeignete Verkehrsmittel.